Tiefkühlen

Tiefkühlen

Tiefkühlen
Stahlringe nach dem Tiefkühlen: maßstabile, spannungsreduzierte Bauteile für höchste Präzision bei SWF Siegen.
Beschreibung & Vorteile
Kapazitäten
Werkstoffe

Beim Tiefkühlen werden die Werkstücke in gasförmigem Stickstoff (N2) in einer speziellen Tiefkühlanlage auf Temperaturen von in der Regel - 70 °C bis - 120 °C herunter gekühlt und für eine definierte Zeitspanne bei diesen gehalten. Diese niedrigen Temperaturen reichen aus, um nach dem Härten den bei bestimmten Stählen noch vorhandenen Restaustenit in Martensit umzuwandeln. - Der Restaustenit wird also durch Tiefkühlen minimiert oder gar egalisiert. Somit wird dem Werkstück eine bessere Maßstablität verliehen, da der Restaustenit in der späteren Anwendung nicht mehr zu Martensit umwandeln und somit zu einer Volumenänderung im Gefüge führen kann.

Den bestmöglichen Erfolg erzielt das Tiefkühlen direkt im Anschluss an das Härten. Hierbei entsteht allerdings je nach Bauteilgeometrie eine erhöhte Rissgefahr. Das Tiefkühlen kann daher auch alternativ nach dem 1. Anlassvorgang durchgeführt werden.

Das Verfahren kann unter Umständen auch zur Vorbereitung zum Aufschrumpfen sinnvoll sein.

Vorteile

  • Maßstabilisierung
  • Reduzierung von Verzug im späteren Einsatz
  • Minimierung/Egalisierung von Restaustenit

Leistungsübersicht

Wärmebehandlung

Glühender Stahlring über dem Härteofen beim Härten: industrielle Wärmebehandlung bei SWF Siegen

Härten

Optimale Festigkeit und Zähigkeit für Ihren Werkstoff Stahl.

 

Zum Verfahren

Vorbereitete Stahlbauteile mit Schutzbeschichtung vor dem Nitrieren: präzise Randhärtung durch SWF Siegen.

Nitrieren

Oberflächenhärte für erhöhten Verschleiß- und Korrosionsschutz.

 

Zum Verfahren

Stahlrohlinge vor dem Glühprozess: spannungsreduzierende Wärmebehandlung bei SWF Siegen.

Glühen

Spannungsabbau, bessere Zerspan- und Umformbarkeit für Werkstoffe und Metalle.

 

Zum Verfahren

Kontaktieren Sie unsere Spezialisten in der Wärmebehandlung.

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