SiB testblock

Die Härtevergleichsplatte zur indirekten und periodischen Kalibrierung.

Härtevergleichsplatte & SiB testblock: Brinell, Rockwell, Vickers, UCI

Die Härtevergleichsplatte
"Made in Germany"

Härtevergleichsplatten werden zur jährlichen indirekten Kalibrierung und zur periodischen täglichen Überprüfung von Härteprüfgeräten eingesetzt. Nur mit hochwertigen Härtevergleichsplatten, kann die Funktionssicherheit von Härteprüfgeräten und deren Rückführbarkeit auf das Härtenormal sichergestellt werden.

Durch die Synergie aus dem Einsatz von optimiertem, homogenem Stahl, jahrzehntelanger Erfahrung in der Wärmebehandlung und der CNC-Bearbeitung von Härtevergleichsplatten erhalten Sie ein erstklassiges Produkt „Made in Germany“, welches die Voraussetzungen für folgende Prüfungen erfüllt:

  • DIN EN ISO 6506 / ASTM E10
    (Metallische Werkstoffe; Härteprüfung nach Brinell)
  • DIN EN ISO 6508 / ASTM E18
    (Metallische Werkstoffe; Härteprüfung nach Rockwell)
  • DIN EN ISO 6507 / ASTM E92
    (Metallische Werkstoffe; Härteprüfung nach Vickers)
  • DIN 50159 / ASTM A1038
    (Metallische Werkstoffe; Härteprüfung nach UCI)

Unabhängige Kalibrierung

Die herstellerunabhängige Kalibrierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018 durch akkreditierte Prüflabore sorgt für eine hochgradige Qualitätssicherung der Härtevergleichsplatten.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Lieferprogramm
Farbliche Zuordnung
Vorteile

Lieferprogramm

Jetzt herunterladen

Wir beraten Sie gerne!

Kontaktieren Sie uns.

Farbliche und symbolische Zuordnung

Wer viele verschiedene Prüfplatten führen muss, kann schnell die Übersicht verlieren. Durch die farbliche und symbolische Zuordnung auf jeder einzelnen SiB testblock Verpackung finden Sie direkt die richtige Prüfplatte.

  • das Prüfverfahren durch die Farbe
  • das Prüfverfahren durch die Symbolik
  • der kalibrierte Härtewert
  • das Datum der Kalibrierung

Diese Vorteile bietet Ihnen der SiB testblock:

  • „Made in Germany“ durch die Synergie aus dem Einsatz von optimiertem, homogenem Stahl, jahrzehntelanger Erfahrung in der Wärmebehandlung und der CNC-Bearbeitung
  • unabhängige Kalibrierung nach DIN EN ISO/IEC 17025:2018
  • Kennzeichnung der Referenzeindrücke
  • visuelle Darstellung der Prüfabdrücke nach Vickers
  • Rasterlinien (optional)
  • Mehrfachkalibrierung (optional)
  • kostenfreie Software zur Dokumentation der periodischen Prüfung
  • kompetente Beratung
  • schnelle Verfügbarkeit

Laden Sie sich hier die passenden Unterlagen zu SiB testblock herunter.

Lieferprogramm

 

Jetzt Herunterladen 

Vorlage zur periodischen Prüfmittelüberwachung
 

Jetzt Herunterladen 

SiB testblock

Produktprogramm
SiB testblock

Jede Platte wird aus homogenem, speziell wärmebehandeltem Stahl gefertigt und präzise CNC-bearbeitet. So entstehen reproduzierbare Werkstoffgefüge mit minimalstem Härtegradienten sowie Geometrien, die die Basis für gleichmäßige Prüfergebnisse bilden.

Für die einfache Handhabung im Labor oder Prüffeld sorgt die farbliche und symbolische Zuordnung der Aufkleber auf der Verpackung:

  • Farbe & Symbole = Prüfverfahren (z. B. nach Brinell, Rockwell, Vickers oder UCI)
  • Anzahl  = eindeutige Zuordnung von Einfach- oder Mehrfachkalibrierungen
  • Kennzeichnung = kalibrierter Härtewert und Kalibrierdatum

Zusätzlich bietet SWF in Siegen praktische Optionen:

  • Rasterlinien zur gezielten Positionierung und Zuordnung der Prüfeindrücke
  • Mehrfachkalibrierung, wenn verschiedene Skalen auf derselben Platte benötigt werden
  • Kostenfreie Software zur Dokumentation periodischer Prüfungen und Verwaltung der Prüfergebnisse

Damit erhalten Anwender ein robustes, rückführbares Prüfmittel für Kalibrierlabore, Qualitätssicherung und Produktion gleichermaßen.

nach Brinell (DIN EN ISO 6506 / ASTM E10)

Die Härteprüfung nach Brinell wird vor allem für niedrige bis mittlere Härten, für weiche Stahllegierungen sowie Gusseisen eingesetzt. Für die Brinell-Härteprüfung stehen verschiedene Plattenformate zur Verfügung, unter anderem:
60 × 60 × 16 mm, 100 × 100 × 16 mm, 100 × 150 × 16 mm sowie Ø 125 × 16 mm.

Verfügbare Skalen/Prüfkombinationen (Kugeldurchmesser und Prüflast) umfassen u. a.:

  • HBW 10/3000, HBW 5/750, HBW 2,5/187,5 und HBW 2,5/62,5
  • Härtebereiche von etwa 150 bis 600 HBW

Zur Einhaltung der Normvorgaben ist die nutzbare Prüfoberfläche nach ASTM E10 begrenzt (max. 150 cm² für Kugeln mit Durchmesser 5/10 mm, 40 cm² für 1/2,5 mm). Entsprechend werden alle nach ASTM kalibrierten SiB-Brinellplatten mit markierten Nutzflächen geliefert, um eine normkonforme Anwendung zu gewährleisten. Jede Brinell-Platte enthält markierte Referenzeindrücke zum sicheren Ansetzen des Prüfkörpers außerhalb dieser Referenzen.

Rockwell (DIN EN ISO 6508 / ASTM E18)

Rockwell-Härtevergleichsplatten werden insbesondere für Serienprüfungen und mittlere bis hohe Härtebereiche eingesetzt. SWF bietet hierfür die gängigen Formate 60 × 60 × 16 mm und 100 × 100 × 16 mm mit abgestuften Referenzhärten für die Skalen:

  • HRC, HRB, HRA, sowie die oberflächennahen Skalen HR15N/30N/45N und HR15T/30T.

Da die nutzbare Fläche nach ASTM E18 auf 2600 mm² begrenzt ist, werden größere Platten nach dieser Norm mit klar gekennzeichneter Nutzfläche ausgeliefert. Jede Rockwell-Platte enthält markierte Referenzeindrücke zur visuellen Kontrolle und zum sicheren Ansetzen des Prüfkörpers.

nach Vickers (DIN EN ISO 6507 / ASTM E92)

Für Mikro- und Makroprüfungen nach Vickers bietet SWF Härtevergleichsplatten in den Größen Ø 40 × 10 mm (HV0,1 – HV0,5) und Ø 63 × 16 mm (HV1 – HV150) an.

Die typischen Härtebereiche liegen zwischen 200 und 780 HV.
Die Angabe hinter „HV“ steht bei der Härteprüfung nach Vickers für die aufgebrachte Prüflast bzw. Laststufe. 

Bei bestimmten Härte-/Lastpaarungen ist ausschließlich eine ASTM E92-konforme Kalibrierung abseits einer solchen nach DIN EN ISO 6507 zulässig. Andernfalls kann nur eine Kalibrierung in Anlehnung an die DIN EN ISO 6507 in solchen Fällen erfolgen.

Zur Qualitätskontrolle sind die Prüfeindrücke bei Vickers-Platten optisch dargestellt, sodass die Positionierung der Messpunkte einfach nachvollziehbar ist.

für UCI (DIN 50159 / ASTM A1038)

Für das Ultrasonic Contact Impedance (UCI)-Verfahren sind Platten mit einem Durchmesser von Ø 80 × 16 mm erhältlich. Die verfügbaren Referenzhärten decken den Bereich von 240 bis 780 HV ab und sind für drei Laststufen (HV1, HV5, HV10) in Bezug auf die Kalibrierung erhältlich.

UCI-Testblöcke sind besonders für mobile Prüfgeräte relevant, da sie eine schnelle Vergleichsmessung im Feld ermöglichen. Die präzise definierte Mikrostruktur des Plattenmaterials gewährleistet auch bei wiederholtem Einsatz eine hohe Stabilität der Referenzwerte. Die Härtevergleichsplatten müssen in der Regel zur Prozesssicherheit eine gewisse Mindestgröße in Bezug auf die Geometrie aufweisen, kleinere Platten können nur bei einer fachgerechten Ankopplung, an eine größere Masse, verwendet werden.

Kalibrierung & Rückführbarkeit

Die Kalibrierung ist das zentrale Qualitätsmerkmal jeder Härtevergleichsplatte. Nur durch eine nachvollziehbare Rückführung auf nationale oder internationale Härtenormale lassen sich Prüfergebnisse zuverlässig bewerten und dokumentieren.

Alle SiB testblocks der Siegener Werkzeug- und Härtetechnik GmbH werden herstellerunabhängig durch, von der DAkkS - Deutsche Akkreditierungsstelle nach der DIN EN ISO/IEC 17025:2018, akkreditierte Labore/Institute kalibriert. Diese Norm legt die Anforderungen an Prüflabore fest, die nachweislich kompetent und qualitätsgesichert arbeiten. Die Kalibrierung erfolgt dabei durch diese akkreditierte Labore, die den Messwert jedes Blocks mit rückführbaren Primärnormalen abgleichen. Wir arbeiten in diesem Zusammenhang primär mit der MPA NRW - Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen und Isserstedt Prüfmaschinen GmbH & Co. KG zusammen.

Das Kalibrierzertifikat enthält:

  • den kalibrierten Härtewert gemäß Prüfverfahren,
  • die ermittelte Messunsicherheit,
  • die verwendete Prüfnorm (z. B. DIN EN ISO 6506, 6507, 6508, ASTM E10, E18, E92),
  • das Kalibrierdatum und den verantwortlichen Prüfer.

Zur einfachen Identifikation trägt jede Härtevergleichsplatte eine eindeutige Kennzeichnung des Härtewerts und des Kalibrierdatums. Dadurch kann die Prüfkette lückenlos nachverfolgt werden.

Neben der Erstkalibrierung ist auch eine regelmäßige Nachkalibrierung empfehlenswert, insbesondere bei intensiver Nutzung. Sie stellt sicher, dass der Referenzwert aus der Kalibrierung über den gesamten Einsatzzeitraum verlässlich herangezogen werden kann.

SWF bietet hierzu auf Wunsch eine koordinierte Abwicklung der Nachkalibrierung über akkreditierte Partnerlabore an, wodurch der administrative Aufwand für den Anwender minimiert wird.

Periodische Prüfungen im Alltag

Neben der jährlichen indirekten Kalibrierung der Härteprüfgeräte ist die regelmäßige Überprüfung im täglichen Betrieb unverzichtbar. Sie dient der sofortigen Kontrolle, ob das Gerät bzw. der Härteprüfer innerhalb der zulässigen Toleranzen misst, und hilft, Messfehler durch Verschleiß, Temperaturänderungen oder Bedienabweichungen frühzeitig zu erkennen.

Gemäß den Anforderungen der DIN EN ISO-, DIN- und ASTM-Normen sollte vor Beginn jeder Prüfreihe eine Überprüfung mit passenden Härtevergleichsplatten erfolgen. Dadurch wird die Messstabilität der Prüfmaschine sichergestellt, ohne dass ein kompletter Kalibriervorgang erforderlich ist.

SWF unterstützt diese tägliche Qualitätskontrolle mit einer kostenfreien Software zur Dokumentation periodischer Prüfungen. Sie ermöglicht:

  • die lückenlose Erfassung der durchgeführten Prüfungen,
  • den Vergleich aktueller Ergebnisse mit den Sollwerten der Kalibrierung,
  • den automatischen Export von Prüfprotokollen für Audits oder interne QS-Dokumentationen.

Für die einfache Integration in bestehende Prüfmittelüberwachungssysteme stellt SWF außerdem Download-Vorlagen bereit, die bei der Protokollierung und Archivierung der Messergebnisse helfen.

Durch diese konsequente Überwachung lassen sich Abweichungen schnell erkennen, Korrekturmaßnahmen gezielt einleiten und die langfristige Genauigkeit der Härteprüfung sicherstellen.

Auswahl & Bestellung: Was ist beim Kauf zu beachten?

Die Wahl der passenden Härtevergleichsplatte hängt von vielen Faktoren ab. 

Entscheidend sind dabei folgende Kriterien:

  • Verfahren: Auswahl zwischen Brinell, Rockwell, Vickers oder UCI je nach Gerätetyp und Anwendungsfall.
  • Härtebereich: Der Referenzwert sollte möglichst nah am Härtewert des zu prüfenden Materials liegen, um vergleichbare Prüfbedingungen zu schaffen. Die Absicherung selbst sollte jedoch mit Härtevergleichsplatten mit einer Härte unter und oberhalb des Härtewertes in beide Richtungen nach oben und abgesichert werden.
  • Abmessung & Geometrie: Je nach Prüfmaschine sind rechteckige oder runde Plattenformate besser geeignet; bei Rockwell- und Brinellverfahren ist die nutzbare Fläche durch ASTM-Grenzen (falls relevant) vorgegeben.
  • Kalibrierung: Nur durch ISO/IEC 17025-zertifizierte Labore durchgeführte Kalibrierungen gewährleisten eine normgerechte Rückführbarkeit und auditfähige Dokumentation.
  • Optionale Merkmale: Rasterlinien, Mehrfachkalibrierung oder spezielle Kennzeichnungen erleichtern die Arbeit in Laborumgebungen mit mehreren Prüfsystemen.

Wir bieten eine breite Auswahl ab Lager und unterstützen gerne bei der Auswahl der geeigneten Härtevergleichsplatten für die jeweilige Prüfaufgabe.

Jetzt Beratungstermin vereinbaren

Handhabung & Pflege

Härtevergleichsplatten sind Präzisionsreferenzen bzw. umgangssprachlich Messmittel und entsprechend sorgfältig sollten sie behandelt und gelagert werden. Schon kleine Oberflächenverunreinigungen, Korrosion oder Kratzer können die Messergebnisse beeinflussen und die Vergleichbarkeit der Werte mindern.

Empfehlungen für den praktischen Umgang:

  • Reinigung: Vor und nach jeder Verwendung die Oberfläche mit einem fusselfreien Tuch und ggf. mildem, geeigneten Reinigungsmittel säubern. Auf ungeeignete Lösungsmittel oder abrasive Stoffe sollte verzichtet werden.
  • Lagerung: In der Originalverpackung aufbewahren, um Kontakt mit Staub, Feuchtigkeit oder metallischen Spänen zu vermeiden.
  • Temperatur: Härtewerte sind temperaturabhängig; Platten sollten möglichst unter konstanten Raumtemperaturen (ca. 20 °C) eingesetzt werden.
  • Schutz vor Korrosion: Bei längerer Lagerung empfehlen wir eine trockene Aufbewahrung in einem VCI-Korrosionsschutzbeutel (bitte trockene Handhabung & Haltbarkeit des Beutels berücksichtigen und den Beutel ggf. von Zeit zu Zeit ersetzen). Eine dünne Schutzschicht aus neutralem Korrosionsschutzöl können wir nicht empfehlen.
  • Kennzeichnung beibehalten: Kalibrierdatum und Härtewert stets gut lesbar halten; verblasste Markierungen sollten nicht nachträglich überlackiert oder überdeckt werden.

Beschädigte oder verschlissene Prüfflächen dürfen nicht weiter verwendet werden. Auch das erneute Setzen von Härteeindrücken in die plastische Zone um vorherige Härteprüfeindrücke oder gar in vorherige Prüfeindrücke selbst ist unzulässig. Härteprüfeindrücke dürfen nur auf und in die Prüffläche selbst und nicht auf die Auflagefläche gesetzt werden. Die Härtevergleichsplatten sollten nicht eigenmächtig mechanisch nachbearbeitet und wieder eingesetzt werden, da somit die Kalibrierung keine Gültigkeit mehr besitzt. Bei sichtbaren Eindrücken außerhalb der markierten Bereiche oder deutlichen Veränderungen empfiehlt sich eine Nachkalibrierung oder gar der Austausch der Platte.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Härtevergleichsplatten

Beide Begriffe werden synonym verwendet. Fachlich korrekt ist die Bezeichnung „Härtevergleichsplatte“ die als Referenzkörper zur Kalibrierung und Überprüfung von Härteprüfgeräten dient, während „Härteprüfplatte“ eine in der Praxis einfachere, umgangssprachlichere Bezeichnung darstellt.

Empfohlen wird eine Nachkalibrierung nach 5 Jahren. Bei intensiver Nutzung oder auffälligen Abweichungen sollte das Intervall entsprechend verkürzt werden.

Nur, wenn sie als Mehrfachkalibrierung für mehrere Skalen ausgelegt, kalibriert und entsprechend zertifiziert ist. Ansonsten sollte pro Prüfverfahren (z. B. Brinell, Rockwell, Vickers, UCI) eine eigene Platte eingesetzt werden.

Jede Platte wird mit einem DAkkS-Kalibrierschein geliefert, der Härtewert, Messunsicherheit, Prüfnorm und Datum dokumentiert. Außerdem ist die Platte selbst dauerhaft mit Härtewert, Kalibrierdatum und Bezug zum Kalibrierschein gekennzeichnet.

International gebräuchliche Begriffe sind “hardness reference block” und “hardness test block”. Beide bezeichnen Prüfkörper bzw. Prüfnormale mit definierten, rückführbaren Härtewerten zur Überprüfung von Härteprüfgeräten, also Härtevergleichsplatten.

Ja. Wir bieten alle SiB Testblöcke direkt ab Lager über unsere Vertriebspartner sowie mit individueller Kalibrieroption an.

Wir beraten Sie gerne!

Kontaktieren Sie uns.

Sticky Button